Publikationen

Constantin von Groote

St. Gregorius Am Elend zu Köln
Geschichte und Geschichten

40 Seiten | broschiert | 9,90 €

St. Gregorius Am Elend ist eine von nur vier Barockkirchen Kölns, die letzte Familienkirche der Stadt und das Zeugnis einer jahrhundertelangen Geschichte. Jacob d. J. de Groote sieht 1767 wie ein Hund auf dem Friedhof für die „Elenden“ an den Gebeinen eines Verstorbenen nagt. Dieses Erlebnis veranlasst ihn, eine schützende Mauer um den Friedhof zu errichten. Mitte des 18. Jahrhunderts ersetzen Nachfahren die zu klein gewordene Kapelle des Friedhofs durch eine dem Heiligen Gregor geweihte Kirche. Die Familie von Groote ist bis heute Trägerin der „Elendskirche“ und hat für den Erhalt des barocken Ensembles die von Groote’sche Familienstiftung Am Elend zu Köln ins Leben gerufen. Bis auf einen der Familie vorbehaltenen Tag im Jahr steht die Kirche heute allen offen. Diese Broschüre führt in die Geschichte von Familie und Kirche ein, stellt das Ensemble von sakralem Gebäude und dem umgebenden Friedhof vor und gibt eine Auswahl der Anekdoten wieder, die im Laufe der Jahrhunderte rund um St. Gregorius Am Elend entstanden sind.

Constantin von Groote

Stiftungsgeschichte der
Familie von Groote

68 Seiten | Taschenbuch | 14,90 €

Die Geschichte der von Groote’schen Familienstiftungen reicht bis ins Mittelalter zurück. Ende des 14. Jahrhunderts gründet Geert de Groote in Flandern die Orden der Brüder und Schwestern vom gemeinsamen Leben und stiftet diesen Gemeinschaften sein gesamtes Vermögen. 1655 beginnt dann mit der theologischen Stiftung Jacobs d. Ä. de Groote die bis heute andauernde Tradition der von Groote’schen Familienstiftungen in Köln. 1686 wird eine weitere Stiftung seines Neffen Jacob d. J. de Groote gegründet, deren Schwerpunkt nicht die theologische Lehre, sondern die Ausstattung und Instandhaltung der Kirchen Kölns, das Lesen von Messen sowie die Armenfürsorge sind. Jacob d. J. ist es auch, der sich für den Kölner Elendsfriedhof und seine Kapelle engagiert. Heute steht dort die Familienkirche St. Gregorius Am Elend, für deren Erhalt eine eigene Stiftung ins Leben gerufen wurde. Bislang musste sich die Aufarbeitung der Stiftungsgeschichte auf die Arbeiten von Peter Paul Trippen aus der Zeit zwischen den Weltkriegen stützen. Die systematische Katalogisierung und Digitalisierung der verfügbaren Dokumente ermöglicht nun eine deutlich umfassendere Darstellung.